Betriebsnachfolge mit Erfolg: Harald Servus besucht Kommunaldialog Raumplanung in Herzogenburg
Abgeordneter zum Nationalrat Harald Servus besuchte die Kommunaldialog Raumplanung GmbH in Herzogenburg — ein Paradebeispiel für gelungene Betriebsnachfolge Herzogenburg. Das Unternehmen wurde 1992 von Margit Aufhauser-Pinz gegründet. Ihr Sohn Georg Aufhauser stieg 2020 in den Familienbetrieb ein, ist seit 2025 Geschäftsführer und seit Jänner 2026 Mehrheitseigentümer.
„Georg Aufhauser zeigt, wie Betriebsnachfolge gelingen kann. Er hat das Unternehmen seiner Eltern übernommen, investiert, neue Arbeitsplätze geschaffen und den Betrieb international aufgestellt. Genau solche Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen Rahmenbedingungen, die sie unterstützen statt bremsen”, betont Harald Servus.
Ein Betrieb mit Wachstum und internationaler Reichweite
Das Ingenieurbüro betreut heute rund 40 Gemeinden in Niederösterreich und 20 in Südtirol. Die Leistungen reichen dabei von Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen über GIS-Analysen bis zu raumplanungsfachlichen Gutachten und Umweltprüfungen.

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In Niederösterreich schloss das Unternehmen bereits mehr als 2.300 Verfahren erfolgreich ab. Außerdem errichtete es in den vergangenen vier Jahren ein neues Bürogebäude in Herzogenburg und schuf elf neue Arbeitsplätze — 2026 kommen zwei weitere dazu. Rund die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet der Betrieb im EU-Ausland, die Wertschöpfung bleibt jedoch zur Gänze in Österreich.
Bürokratie als Hemmnis für erfolgreiche Betriebe
Im Mittelpunkt des Besuchs stand auch der Abbau bürokratischer Hürden. Georg Aufhauser schilderte konkrete Beispiele aus Behördenverfahren: „Jede Stunde, die ich mit Formularen und Nachweisen verbringe, fehlt mir bei meinen Kunden und meinem Team. Wer einen Betrieb übernimmt, Arbeitsplätze schafft und international erfolgreich ist, sollte dabei nicht von unnötiger Bürokratie ausgebremst werden.”
Servus nimmt die Anliegen daher mit ins Parlament: „Niederösterreichs Betriebe verbringen hochgerechnet rund 53 Millionen Arbeitsstunden im Jahr mit Bürokratie. Verfahren müssen einfacher und schneller werden, und Nachweise, die der Verwaltung bereits vorliegen, dürfen nicht erneut von den Betrieben verlangt werden.”
Harald Servus bedankte sich abschließend bei Georg Aufhauser und dem gesamten Team für den offenen Austausch und die Gastfreundschaft.
Bildtext v.l.n.r.: Geschäftsführer Georg Aufhauser und Abgeordneter zum Nationalrat Harald Servus bei Kommunaldialog Raumplanung in Herzogenburg.
