Bürokratie reduzieren
Dokumentationspflichten, Zertifizierungen, Datenschutzbestimmungen und Personalverrechnung – die bürokratischen Anforderungen an die Betriebe steigen von Jahr zu Jahr. Die Zeit, die die Unternehmen dafür aufwenden müssen, fehlt ihnen für ihr Kerngeschäft.
Genehmigungsprozesse vereinfachen und beschleunigen
Langwierige Genehmigungsverfahren bremsen Investitionen und Innovationen. Unternehmen brauchen rasche, transparente und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse. Ziel ist eine Vereinfachung bestehender Vorschriften sowie eine Verkürzung von Bearbeitungszeiten. Verwaltungsverfahren sollen praktikabel gestaltet werden, ohne notwendige Schutzstandards zu vernachlässigen.
Förderlandschaft zugänglich und praxisnah gestalten
Viele Innovations und Förderprogramme sind mit erheblichem administrativem Aufwand verbunden. Besonders kleine Unternehmen stehen oft vor komplexen Antragssystemen. Der Wirtschaftsbund setzt sich dafür ein, Förderprozesse zu vereinfachen, Bearbeitungszeiten zu verkürzen und digitale Lösungen stärker einzusetzen, damit Förderungen dort ankommen, wo sie wirtschaftliche Entwicklung tatsächlich unterstützen.
Bürokratische Alltagsbelastungen gezielt abbauen
Auch kleinere Vorschriften können im betrieblichen Alltag erhebliche Belastungen verursachen. Der Abbau unnötiger Dokumentationspflichten, praxisferne Berichtsvorgaben oder administrativer Doppelstrukturen ist ein wichtiger Schritt zur Entlastung der Unternehmen. Ziel ist eine Verwaltung, die unterstützt statt behindert.
Weniger Bürokratie schafft mehr Raum für unternehmerisches Handeln
Unternehmen brauchen klare, verständliche und praktikable Regeln, um sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren zu können. Übermäßige Bürokratie bindet Zeit, Personal und finanzielle Ressourcen, die produktiver eingesetzt werden könnten. Gerade kleine und mittlere Betriebe leiden unter komplexen Vorschriften und Doppelgleisigkeiten. Der Wirtschaftsbund Niederösterreich setzt sich daher konsequent für einen spürbaren Abbau bürokratischer Hürden ein, damit Unternehmen wieder mehr Handlungsspielraum erhalten.
Digitale Verwaltung als Schlüssel zur Entlastung
Eine moderne Verwaltung muss digital, effizient und serviceorientiert funktionieren. Digitale Behördenwege sparen Zeit, reduzieren Fehlerquellen und vereinfachen Abläufe für Betriebe. Mit der Einführung digitaler Prozesse wurden bereits wichtige Schritte gesetzt. Entscheidend ist nun, diese Entwicklung konsequent fortzuführen. Ziel ist es, dass ein Großteil administrativer Vorgänge – insbesondere Förderanträge und Genehmigungsverfahren – vollständig digital abgewickelt werden kann.
Once Only Prinzip weiter ausbauen
Das Prinzip, Daten nur einmal an Behörden übermitteln zu müssen, ist ein bedeutender Fortschritt für Unternehmen. Erste Umsetzungen zeigen, welches Entlastungspotenzial darin steckt. Dennoch besteht weiterhin Verbesserungsbedarf bei der flächendeckenden Anwendung und technischen Integration. Der Wirtschaftsbund fordert eine konsequente Weiterentwicklung dieses Prinzips, damit Betriebe nicht mehrfach identische Informationen liefern müssen.
One In One Out Prinzip konsequent anwenden
Neue Regelungen dürfen nicht automatisch zu zusätzlicher Belastung führen. Für jede neue Vorschrift soll eine bestehende entfallen. Dieses Prinzip stellt sicher, dass die Gesamtbelastung für Unternehmen nicht weiter wächst, sondern schrittweise reduziert wird.
Behörden als Partner der Wirtschaft verstehen
Eine moderne Verwaltung arbeitet serviceorientiert und auf Augenhöhe mit Unternehmen. Beratung soll Vorrang vor Sanktion haben, wo immer dies möglich ist. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit stärkt Vertrauen, erhöht Rechtssicherheit und erleichtert die praktische Umsetzung gesetzlicher Vorgaben.
